3sat makro: Beitrag zur Werftindustrie in Mecklenburg-Vorpommern

11.07.2015

Voraussichtlich am 31.07.2015 berichtet das 3sat Wirtschaftsmagazin makro über die Schiffahrt in Schieflage. Das HIE-RO-Institut, vertreten durch Prof. Dr. Gerald Braun, wurde in diesem Beitrag mit einem Statement zur Lage der Werftindustrie in Mecklenburg-Vorpommern befragt.

Die Sendung mit dem Titel "Schiffahrt in Schieflage", wird von Eva Schmidt moderiert.

Nach der Erstausstrahlung finden Sie hier den Link zur 3sat Mediathek, wo Sie den Beitrag jederzeit sehen können.

Der Inhalt (Quelle: 3sat.de): 

"Die weltweite Containerschifffahrt steckt seit der Finanzkrise 2008 in der Krise. Nur langsam bauen sich die riesigen Überkapazitäten ab. Viel zu viele Schiffe wurden gebaut, auch weil Banken und Privatanleger fast alles finanzierten. So parken Containerschiffe leer auf den Weltmärkten und Frachtraten liegen am Boden. 400 deutsche Reeder gibt es noch. Jedes dritte Containerschiff auf der Welt gehört ihnen. Um die Krise zu überleben, müssen aber viele Kleine in Zukunft bei den Großen andocken. Die deutsche Werftindustrie kann gegen die übermächtige Konkurrenz aus Korea, China und Japan kaum mehr etwas ausrichten. Eine Werft nach der anderen geht deshalb Pleite. Sinnbild der Krise war der Flaggenstreit beim "ZDF-Traumschiff". Aus Kostengründen sollte die MS Deutschland unter der Flagge Maltas segeln. Am Ende bleibt die deutsche Flagge, aber auch die Angst vorm Untergang einer traditionsreichen Branche in Deutschland. 

Das 3sat-Wirtschaftsmagazin "makro" berichtet über Versuche, die deutsche Schiffahrtsindustrie zu retten - an Land und auf hoher See."

 

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